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Erstellung einer Fragenliste

Wenn Sie die Ziele und Zwischenziele für Ihre geplante Befragung definiert haben, ist es an der Zeit, deren Inhalt auszuarbeiten. Wir empfehlen, dass Sie zunächst das Layout entwickeln. Möchten Sie eine Frage pro Seite haben oder die Fragen nach Kategorien in Blöcke unterteilen (zum Beispiel, “Hintergrund Informationen”, “Führungsebene” oder “Arbeitsumfeld”)? In den meisten Fällen ist es empfehlenswert, die Fragen in Blöcke zu unterteilen. So erscheint die Befragung kürzer und ist einfacher auszufüllen.

Bei der Entscheidung darüber, welche Fragen Sie in Ihre Umfrage aufnehmen, sollten Sie sich häufig auf die Ziele und Zwischenziele beziehen, die Sie für Ihr Projekt festgelegt haben. Dies wird Ihnen helfen, fokussiert zu bleiben.

Es gibt Faustregeln für die Entwicklung von Umfragefragen, die Ihnen helfen, Ihre Befragung kompakt und effizient zu halten.

Do’s

  • Behalten Sie den roten Faden
    • Verwenden Sie eine Antwort-Skala. Versuchen Sie nicht, verschiedene Skalen nacheinander zu verwenden, sondern die gleiche konsequent durch die Befragung hindurch beizubehalten (ausgenommen sind die NPS-Fragen)
    • Vermeiden Sie umgekehrte Fragen. Alle Antwortoptionen sollten dem gleichen Format folgen, z. B. von niedrig nach hoch oder umgekehrt.
    • Geben Sie die Möglichkeit, Antworten mit Kommentaren zu ergänzen.
  • Halten Sie es einfach
    • Bleiben Sie beim Thema!
    • Vermeiden Sie Fachbegriffe und emotional-geladene Sprache.
    • Verwenden Sie eine ähnliche Satzstellung und Ausdrucksweise in der gesamten Befragung.
  • Kurz ist schmerzlos
    • Stellen Sie nur Fragen, auf deren Basis Sie später handeln können.
    • Verwenden Sie vordefinierte Informationen über Ihre Befragten, um Vergleiche zu ermöglichen (Hintergrundinformationen).

Don’ts

  • Vermeiden Sie Formulierungen, die von verschiedenen Personen unterschiedlich interpretiert werden könnten.
  • Verwenden Sie nie das Wort „und“ in Fragen, wie z.B. „Was denken Sie über den Preis und die Lieferzeit des Produkts?”
  • Stellen Sie keine Leit- oder Suggestivfragen, wie z.B. „Haben Sie Probleme mit Ihrem Vorgesetzten?“

Welche Fragen brauche ich auf meiner Fragenliste?

Das ist natürlich ganz individuell. Dennoch gibt es einige Themenbereiche, die Sie berücksichtigen sollten, um zuverlässige und brauchbare Ergebnisse zu erzielen.

1. Hintergrundfragen: Zunächst müssen Sie Hintergrundinformationen berücksichtigen. Sie dienen dazu, dem Befragten den Einstieg in die Umfrage zu erleichtern und Ihnen gleichzeitig die notwendigen Daten zu liefern, die Sie benötigen, um Ihre Ergebnisse auf Gruppen- oder Abteilungsebene (zum Beispiel) zu analysieren. Es ist entscheidend, dies bei der Gestaltung Ihrer Umfrage richtig zu machen.

2. Key Performance Indicator (KPI): Als nächstes sollten Sie die Fragen einbeziehen, die Ihnen Ihre KPI-Werte liefern, z.B. eine NPS-Frage (Net Promoter Score), CSI (Customer Satisfaction Index) oder ESI (Employee Satisfaction Index). KPI-Fragen erzeugen in der Regel quantifizierbare Daten (d.h. Zahlen), die es Ihnen ermöglichen, die Leistung im Laufe der Zeit zu messen und zu vergleichen. KPI-Fragen sollten sehr früh in eine Umfrage einbezogen werden.

3. Andere Fragegebiete: Schließlich sollten Sie alle anderen Fragebereiche einbeziehen, die für die Beschaffung der von Ihnen benötigten Daten relevant sind. Denken Sie sorgfältig darüber nach, wie Sie dies tun können, ohne den Gesamtablauf der Umfrage zu stören. Diese zusätzlichen Fragen sind in der Regel größer und zeitaufwendiger für die Befragten, weshalb wir empfehlen, sie nach den Hintergrund- und KPI-Fragen (die sehr einfach und schnell auszufüllen sind) einzufügen. Wir empfehlen auch, für diese Fragen die Option „Weiß ich nicht / Nicht zutreffend“ einzufügen, was bedeutet, dass sie von den Befragten übersprungen werden können, da sie vielleicht nicht für jeden Befragten relevant oder beantwortbar sind.

Fragenliste

Tipp: Wir legen Ihnen ans Herz, Ihre Kollegen und Vorgesetzten ins Boot zu holen, bevor Sie mit der Ausgestaltung des Fragebogens beginnen. Auf diese Weise können Sie sicherstellen, dass alle Beteiligten zufrieden sind und den Fragebogen annehmen, bevor Sie ihn in Netigate erstellen.